Um die ambitionierten Klimaziele der nächsten Dekade und die Klimaneutralität im Jahr 2045 zu erreichen, ist eine deutliche Beschleunigung der Klimaschutzbemühungen erforderlich. Dies erfordert innovative Konzepte und fundierte wissenschaftliche Analysen.
Mit der Förderinitiative Wasserstoff und Moleküle unterstützt die Gesellschaft zur Förderung des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln e. V. die Forschung des Energiewirtschaftlichen Instituts (EWI) im Bereich Wasserstoff und Moleküle.
Im Mittelpunkt der Förderinitiative stehen die Rolle von Wasserstoff und weiteren Molekülen in einem sich wandelnden Energiesystem mit wachsenden Anteilen erneuerbarer Energien sowie die damit verbundenen wirtschaftlichen, technologischen und regulatorischen Fragestellungen.
Das EWI untersucht unter anderem die Potenziale und Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff, Wasserstoffderivaten und weiteren klimaneutralen Molekülen, die Entwicklung der dafür erforderlichen Infrastruktur sowie Fragen des nationalen und europäischen Marktdesigns und der Regulierung. Dabei werden sowohl die Entwicklungen in den Endenergiesektoren als auch deren Bedeutung für die Elektrizitätswirtschaft betrachtet.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den ökonomischen Auswirkungen der Transformation des Energiesystems. Das EWI verfolgt dabei einen systematischen und integrativen Forschungsansatz und entwickelt die dafür erforderlichen Methoden und Datengrundlagen kontinuierlich weiter.
Die Forschungsergebnisse werden in Form von wissenschaftlichen Studien, Analysen und Policy Briefs veröffentlicht. Die Forschungsthemen werden in Abstimmung mit den Partnerunternehmen der Förderinitiative entwickelt. Ein Teil der Fördermittel steht für themengebundene Grundlagenforschung am EWI zur Verfügung.
Die Förderinitiative Wasserstoff und Moleküle leistet damit einen Beitrag zur wissenschaftlichen Fundierung der Wasserstoffwirtschaft und zur politischen und gesellschaftlichen Debatte über die zukünftige Gestaltung des Energiesystems.
Die Förderinitiative wurde im Jahr 2019 gestartet.

